Dein Bett aus Meer – In Erinnerung an Walter Benjamin

Ganz gleich, wie tief die Treppen hinab führen – und jeder muss sie nehmen in der Zeit -, es wartet ein Bett aus Meer. Am Ende springen wir – und ob uns die Barke fort trägt oder das Meer uns verschlingt, wissen wir nicht. Die einen entfallen uns in die verschlossene Tiefe. Die anderen müssen unter uns weiterleben – müssen zu neuen Tagen werden! Doch auch durch die Tiefe – nimm sie in dein Herz – hallt die Stimme des unvernichtbaren Meeres: du, du neues Werden, wirst bleiben im Einen, solange Planeten in den Gärten der Galaxien erblühen.

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