Gedichte, Geschichten, Gedachtes

Hinausgehen in das Neue – warum wir auch ohne Gründe das Haus verlassen sollten (inspiriert durch ein Gespräch mit Alexander Neumann)  

Die Stunden bei der Arbeit haben mich heute viel Kraft gekostet. Müde und schwach betrete ich die Wohnung. Sonnenlicht auf dem Sofa, dem Parkett, den Pflanzen.  Zu müde für eine Meditation fühle ich mich, so müde. Sicher würde ich bald einschlafen, wenn ich mich auf mein Bett legen und der Stimme zuhören würde, die mich […]

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Neue Wunder

Neue WunderBraucht der MenschIn der von WerkzeugenZu Raum geschnittenenZukunftsverbauten Zeit.Sie brechen ein mitBlumen und ZeichenUnd kommenZum SchimmerDeines geöffneten BrunnensAus dem duIn unserer SpäteErfrüht quellst.Und sie kommenMit LichtstimmenUnd entzäunten AugenSchön wie die EntdeckungDer Jade im Sand.Und wenn sie dich berührenVerharrst duBis deine TränenDich in Seide kleiden.Die alten WunderWiederumBleiben stehenHinter FotografienUnd ausgebliebenen TonaufnahmenDeiner großen Menschen.

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Der erhellte Strom

Wir sind Frühlinge.Umweht von Winden,Umtönt vom LiebesgesangDer AmselnBegierig nach LichtWie die FrühblüherIm kahlen Wald.Erfüllt vom Frühbild,Bald eine Wiese zu seinIn der Wärme,Auf der Kinder lachenUnd spielen.Wir sind geborenIns LichtUnd hell zu werden.Und auch, wenn wirNoch wie die FrühlingeVorübergehende sind,Schwer zu fassen,Reifen dochin jedem von unsErkenntnisse und Wahrheiten.Wir tragen sieIn den Tempel der ErdeUnd unter die

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Auf der Furxer Alm im vollen Januar

Eine Kiefer über dem Weg in der Mitte des Hanges krümmt sich hinab zu mir, als sie mich im Westen aufsteigen sieht. Wir wollen rasten und hoffen darauf, dass die Strahlen der Sonne mit uns Freundschaft schließen werden. Hasen haben uns Pfotenstriche im Schnee hinterlassen und unter den Ästen der Kiefer einen Versammlungsplatz gezeichnet. Er

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Taten der Schönheit

Taten der Schönheit(zugleich Gedichte,welche eröffnet werden wollen:Vorfreudespiele zu Frühlingen!): Vor den hohen Spiegel auf der dunklen, alten Kommode stelle ich ein Bild von mir, auf dem meine Augen friedvoll geschlossen sind. In der Straße im Westen, auf der du lange nicht mehr gehst, umarme ich dich, Andersgewordene, zärtlich in meiner Erinnerung. Im grauen Licht dieses

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Drei vorgeblich derbe Schülerinnen

27.07.22/27.01.23 Drei vorgeblich derbe, unentschiedene Schülerinnen mit krautigem Haar, die sich doch gar nicht gleichen, wissen nicht, wie sie sich durch die Straßen bewegen sollen. Sie umschleichen und umkreisen einander. Sie stehen einander im Weg und sie stolpern über einander. Gewirrt verschütten sie dabei ihr fades Wegziel in Sehnsüchte hinein, die sie nicht benennen können.

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