Über Mike Hellwigs Radikale Erlaubnis – Auf dem Weg zum Nadelöhr

Dynamischer Seelenraum, Identifizierung, Wächter, Radikale Erlaubnis

Die Radikale Erlaubnis ist ein tiefenpsychologisch fundierter psychotherapeutischer Ansatz, der davon ausgeht, dass wir in der Kindheit in primären Bindungen Erfahrungen der Abwertung und des Verlassenseins machen, die einer Traumatisierung gleichkommen. Mike Hellwig unterscheidet nicht zwischen Vernachlässigung und Trauma im engeren Sinne, sondern spricht von einer „Verlassenheitswunde“. Um diese Verletzung, Einsamkeit und Ohnmacht zu überleben, haben wir ein inneres System von Anteilen entwickelt, die sog. Wächteranteile (innere Schutzkinder), aus denen sich eine Kompensationsdynamik ergibt. Diese Wächteranteile, mit denen wir als Erwachsenen-Ich/Beobachter identifiziert sind, kontrollieren den Zugang zu unerträglichen Gefühlen und verhindern eine Wiedererfahrung (der verlassenen inneren Kinder). Wächter führen uns in Anpassung, Ablenkung, aber auch in Rebellion.

Nach Hellwig hat Psychotherapie das Ziel, den Menschen mit den Wächtern und im zweiten Schritt mit der Verlassenheitswunde in Kontakt zu bringen, damit er zu seiner Verwundbarkeit, Fühlfähigkeit, Lebendigkeit und existenziellen Eingelassenheit in das Leben zurückfinden kann. Die Methode der Radikalen Erlaubnis ist körperpsychotherapeutisch und orientiert sich am Focusing von Eugene Gendlin. Nicht ein imaginatives Durcharbeiten oder Besprechen von Schmerz und Trauma wird angestrebt, sondern der emotional-körperlich gespeicherte und im Hier und Jetzt körperlich verfügbare Schmerz wird körperspürend aktualisiert.

Im ersten Schritt wird der Klient in eine Bewusstheit darüber geführt, mit welchen Wächteranteilen er im Augenblick identifiziert ist (alltäglicher Zustand von Abwehr, Widerstand, emotionalem Mangel, Abwehr – „Jockey-Position“). Dabei wird alles, was sich zeigt, radikal erlaubt, auch jeder Widerstand. Radiale Erlaubnis bedeutet, zum „Gastgeber“, zum „Raum“ zu werden: „Ich bin der Raum, in dem alles genauso da sein darf, wie es jetzt gerade ist.“ Nach dem Anerkennen wird dann ein Gespräch, ein innerer Beziehungsaufbau, möglich („Sattel-Position“).

Radikale Erlaubnis bedeutet, zu erkennen, dass da „etwas ist“, und „das fühlt sich“ wie… „an“. Der therapeutische Impuls besteht darin, die Frage aufzuwerfen und zu wiederholen, „wie sich das im Körper genau anfühlt“. Der Klient wird zum „Totalisieren“, zum „Genießen“ der Identifizierung angeregt, dazu, zu den Anteilen hinzuspüren (körperlich), und zwar, „wie sie als Empfindung jetzt im Körper da sind“, sie zu erforschen, nicht wegzudenken, sondern mit ihnen zu sprechen. Radikale Erlaubnis als Prozess bedeutet, sich auf einen Spürprozess einzulassen, auch bezogen auf Symptome, welche Hellwig als „Grafen von Monte Christo“, als vernachlässigte innere Kinder mit hoher Lebensenergie, begreift.

Felt-Sensing

Diesen Prozess des Körperspürens hat Mike Hellwig aus dem Focusing von Eugene Gendlin übernommen. Es ist das sog. „Felt-Sensing“. Der Ausgangspunkt ist oft die bereits angesprochene Identifizierung, ein Beispiel: „Ich bin hier im Seminar, weil ich keinen Bock mehr auf meine Depression habe, ich will, dass ich sie endlich losbekomme.“ (… Da ist ein Teil in mir, der keine Depression mehr in sich erleben will, und mit diesem Teil bin ich identifiziert.)

Identifiziert sein bedeutet: Leben im Kopf – aber unser Bauch (und der Solarplexus) meldet sich unentwegt mit Wahrheitssignalen.  Radikale Erlaubnis ist nun nicht nur die Öffnung eines dann statischen Raumes des Sehens, sondern vor allem der Beginn einer körperlich-emotionalen Selbsterforschung – in welcher der Bauch zentral ist. Therapeut und Klient bleiben in der Therapiesitzung nah am Körper. Der Therapeut stellt sich dabei radikal auf und in seinen Bauch und verbalisiert seine Körperempfindungen und Emotionen in konfrontativer Weise, um den Klienten in einen Spürstrom hineinzuführen, verpflichtet der Erfahrung: „Hier unten im Bauch finden wir, wie wir wahrhaftig sind.“ Es entsteht ein hochintensiver Gegenraum zum normalen Alltag des „Redens“, in dem wir den Bauch wegschieben und uns hineinverwickeln in ein kompensierendes Leben, deflektierend und projizierend.

Felt-Sensing ist eine Methode: Im Körper und im Bauch auf Spürerkundung gehen, denn dort sind unsere inneren Gäste zuhause, die wir einladen, sich körperlich-emotional zu zeigen! Es ist ein „sinnlich spezifisches Erspüren“ unserer Empfindungen, ein „ahnendes Spüren“, das uns wie ein Kompass zur Lebendigkeit führt, und zwar über die Brücke eines Gewebes von körper-sinn-lichen Gedanken, Gefühlen. Beim Felt-Sensing taucht irgendwann ein Felt Shift auf, ein „Das ist es!“, ein Durchatmen, ein stimmiges Bild. Mike Hellwig baut eine Felt-Sensing-Sitzung über verschiedene Schritte progressiv auf:

  • Body Scan
  • Einladung an den Bauch, mir mitzuteilen, was jetzt wichtig ist
  • Antwortende Empfindung anerkennen und begrüßen
  • Empfindung exakt beschreiben (sinnlich spezifisches Erspüren)
  • Symbolbildung (Felt Shift!)
  • Beim Körper bedanken 

Auf der Spur des Traumas

Beim Felt-Sensing kann ein starker innerer Widerstand entstehen, sobald sogenannte „negative“, also schmerzvolle Gefühle auftauchen – Angst, Panik, Wut, Eifersucht, Einsamkeit. Diese können wir nur schwer zuzulassen und erleben – wir wollen nur weg davon, unsere Wächter wollen uns ihnen entreißen, um uns zu schützen. Sie spüren unsere drohende Dekompensation und ziehen uns in Handlungen, mit denen wir unsere Wunde in den Griff bekommen, Ablenkungen, Süchte, aber auch vermeintlich „heilsame“ Aktivitäten wie das sogenannte „positive“ Denken. In Kindheitserfahrungen ist eine Verlassenheitswunde entstanden, gefüllt mit Einsamkeit, Ohnmacht, Trauma, die wir niemals wieder öffnen wollen. Unsere Wächter (als Überlebensanteile) können allein oder gemeinsam auftreten: Rebell und Kritiker, Verdänger, Beschützer, Betäuber, Opfer. Auf der Spur des Traumas im Körper wird in der Radikalen Erlaubnis zunächst der Widerstand gegen das Nadelöhr radikal erlaubt.

Im nächsten Schritt wird den Identifizierungen mit den Wächter-Anteilen nicht nachgegeben, sondern der unter den Wächtern aufscheinende existenzielle Schmerz (Verlassenheit, Einsamkeit, Schuld, Scham) angesteuert. Der Zugang zum Schmerz wird als Nadelöhr erlebt, das uns ängstigt und zu verschlingen, zu ersticken droht. Der Klient weicht nicht aus (keine Deflektion!), sondern übergibt diese Erfahrung und damit sich dem Körper, er lässt diesen emotionalen Erfahrungsprozess als Körpererfahrung zu, während er diese bewusst beobachtet, sie „steht“ (auch für dieses existenzielle Wagnis wird das Felt-Sensing genutzt, das sinnlich spezifische Spüren!). Dabei kann der Klient das Nadelöhr fühlend passieren und eine alltäglich-mystische Erfahrung machen. Unter dem Sterbeschmerz des Nadelöhrs tritt der Klient in eine Weite ein, erlebt Freiheit, Beruhigung, Frieden und Lebensverbundenheit – fühlend lebt der Klient in einer existenziellen Singularität für Augenblicke, Minuten mit tiefem Schmerz, während er im Passieren des Nadelöhrs zugleich lebendig wird (Joseph Campbell: „Die Höhle, die du zu betreten fürchtest, birgt den Schatz, nach dem du suchst.“ – das Nadelöhr entspricht damit der Idee einer Heldenreise, der Begegnung mit dem Schatten – C. G. Jung). Der Klient integriert die verdrängte Wunde seiner Kindheit und macht eine neue Wirksamkeitserfahrung: leben zu können mit tiefstem Schmerz, noch mehr: lebendig leben zu können durch tiefsten Schmerz. Die Urwunde der Kindheit wird zur größten Stärke – mit einem dem Sufi-Mystiker und Dichter Rumi zugesprochenen Zitat: „Die Wunde ist der Ort, wo das Licht in dich eintritt.“

Im Nadelöhr entsteht ein Selbstkontakt der Heilung: Der Gastgeber wendet sich den tief verletzten Teilen zu, er anerkennt sich und „liebt“ sich selbst im Sinn eines bewussten „Sich-Haltens in innerer Dunkelheit“. Damit wird in der Radikalen Erlaubnis der Selbstkontakt zum zentralen Therapieelement: Um für sich selbst eine annehmende und liebende Person zu werden, braucht es niemanden im Außen. Noch einen Schritt weiter gedacht: Der Therapeut betrachtet den Gang seines Klienten durch das Nadelöhr als heilige, heilende innere Erfahrung, die er weder machen kann noch machen darf – gemäß der entwicklungsethischen Maxime, dass der Klient die Erfahrung machen möchte, selbst die Lösung und Heilung seiner Probleme und Herausforderungen zu sein. Indem der Klient am, im und jenseits des Nadelöhrs diese Selbstwirksamkeitserfahrung macht, entsteht echte Heilung, die Vertrauen zu sich selbst und ins Leben stärkt und das Nervensystem tiefgreifend festigt.

Nicht jeder Therapieprozess muss durch das Nadelöhr führen und damit die Wurzel unserer emotionalen Existenz berühren. Radikale Erlaubnis als mehrschrittige Methode sieht vor, ausgehend von einem Thema (oder auch ohne Thema), mit dem eigenen Körper Kontakt aufzunehmen, in den Bauch zu spüren und aus feinsten Körperempfindungen Symbole entstehen zu lassen, welche den „Felt Sense“ der Empfindung ausdrücken. Nicht jede dieser Spürerforschungen im Bauchbereich muss zu einer Nadelöhr-Erfahrung führen, wie sie beschrieben wurde, aber sie kann sich dabei einstellen. Der Therapeut begleitet dann den Klienten dabei, die Empfindung der Enge (Nädelöhr) zu halten, im Körper zu spüren und nicht in die Identifizierung mit den Wächtern (Kontaktunterbrechung!) auszuweichen. Dabei vollendet der Klient einen emotionalen Kontaktzyklus, der mit der Urwunde in der Kindheit begann und durch Wächterhandeln unterbrochen wurde.

Die Rolle des Therapeuten ist in der Radikalen Erlaubnis die eines Begleiters. Die Beziehungsgestaltung steht nicht im Zentrum, wenngleich eine vertrauensvolle Beziehung unerlässlich ist, damit für das Spüren ein geschützter Raum entsteht. Aber im Zentrum der Radikalen Erlaubnis stehen der Selbstkontakt und die sich verändernde Selbstbeziehung. Der Therapeut richtet sich auf das Erwachsenen-Ich des Klienten aus und setzt, wie die Transaktionsanalyse, voraus, dass das Gegenüber trotz traumatischer Bindungserfahrungen über ein Erwachsenen-Ich verfügt, welches dieses Gegenüber in den Selbstkontakt einbringen kann. Mit anderen Worten: Da ist eine Instanz (Ich nach Freud), die sich selbst erkennen, ergreifen und einsetzen kann, die sich den unzureichend versorgten inneren kindlichen Anteilen zuwenden kann. Ausgehend von diesem selbstermächtigenden und selbstfürsorglichen Potenzial gestaltet der Klient mit Begleitung oder allein den spürenden und erlebenden Kontakt mit sich selbst. Er wagt sich durch das Nadelöhr und erfährt dabei durch sich selbst eine Befreiung. Diese Erfahrung kann und darf kein externer Helfer übernehmen. Der Klient erfährt sich selbst als selbstherapeutisch mächtig und erlebt Heilung als innere Rückverbindung mit sich selbst.

Der Mensch wird damit in der Radikalen Erlaubnis als ein Bindungswesen gesehen, das multipel gebunden ist: zu anderen, zu sich, zum „Ganzen“, ergänzt werden könnte hier noch zur (tiefer) belebten Natur, sofern die anthroposophische Perspektive einbezogen würde. Als Einzelwesen ist der Mensch, obwohl er ein soziales Wesen ist und in der Kultur fortwährend in und durch Bindungen überlebt, darauf ausgerichtet (dazu bestimmt), in die Einsamkeit zu gehen – allein. Dort erfährt er sich nicht als hilflos, sondern potentiell in einem liebevollen Selbstkontakt. Treten in diesem abgeschiedenen Selbstkontakt kritische und abwertende Gedanken, aber auch ablenkende auf, werden diese radikal erlaubt und die tieferen Gefühle der Verletzung angesteuert. Damit verbunden ist eine weitere fürsorgliche Selbstbeelterung denkbar, die aber in der Radikalen Erlaubnis nicht ausgeführt wird.

Intensiv und verletzbar leben und lebendig werden

Die Radikale Erlaubnis ist ein Ansatz, der die Akzeptanz und das Wahrnehmen der Achtsamkeit verbindet mit einer tiefenpsychologisch ausgerichteten Selbsterforschung, die körpererforschend eine Rückverbindung mit sich anregt, welche darin gipfelt, sich durch verdrängten tiefsten (bedrohlichen) Schmerz zurückzuführen in innere Freiheit und Selbstverbundenheit. Sie gipfelt in der beschriebenen Auslieferung an sich und an das Leben und bewertet die Sensibilität und Verletzlichkeit des Menschen als Quellen der Lebendigkeit. Leben ist Leben im Spüren – Gedanken, Ideen, Absichten werden als Brücken verstanden (auch ins Handeln), die sich vom Fühlen her aufbauen.

Wird die Radikale Erlaubnis als Weg der Lebensgestaltung praktiziert, bedeutet das zum einen, sich immer wieder seiner Identifizierungen und abgelehnten inneren Anteile bewusst zu werden und jeden Krieg in sich zu beenden. Zum anderen bedeutet das, nah am Körper leben – kompromisslos nah am Körper zu leben –, am Bauchgefühl, an der Wunde (den Wunden) und den aufsteigenden Schmerz zu halten und körperlich durchzufühlen (bewusst zu dekompensieren!), anstatt sich in emotionale Ablenkung und Scheinbefriedigung zu flüchten. Spüren statt konsumieren.

Dieser Weg baut mehr und mehr einen ehrlichen, erlaubenden Kontakt zu sich und zu anderen auf, in welchem der verdrängende Widerstand gegen alles, was wir sind, aufgeben wird – und dass wir uns zugleich lösen aus den Identifizierungen, wie wir nicht sein dürfen, was wir nicht fühlen dürfen: „Das bin ich also auch, das gehört auch zu mir! Das und jenes wollte ich nicht sehen, aber das gehört auch zu mir!“ Von diesem Selbst-Kontakt her wird dann die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit möglich. Sie wird nicht mehr durch die tiefe Angst blockiert, dass wir nicht in der Lage seien, den alten Schmerz zu halten und zu durchleben und ihn stattdessen kompensieren müssten. Wir finden zurück in den Urzustand unseres Menscheins, den wir erlebten als frühe Wesen: unendlich sensibel und offen zu sein in einer Welt der Wunder und ohne Angst dem Sein zu vertrauen, verspielt, kreativ, schöpferisch. Wir gehen durch das Nadelöhr des Traumas, wie es heute in uns körperlich-emotional gespeichert ist, und finden zu uns zurück.

Radikale Erlaubnis und Gestalttherapie

Die Radikale Erlaubnis kann die Gestalttherapie dahingehend ergänzen, dass sie das Spüren üben lässt und sich noch stärker körperorientiert ausrichtet (z. B. wenn sich Identifizierungen unbewusst in den gestalttherapeutischen Prozess einschleichen). Sie kann dafür sorgen, dass in der gestalttherapeutischen Begegnung der Selbstkontakt nicht aus den Augen verloren wird und dass die Gestalttherapie den entwicklungspsychologischen (bindungsorientierten) Blick nicht vergisst, dass wir alle im Hintergrund die nicht geschlossene Gestalt einer tiefen Verlassenheit spüren, die gesehen und erlebt werden will. Selbstkontakt spielt in der Gestalttherapie allerdings immer schon eine große Rolle, hier empfiehlt sich der Blick in Perls/Hefferlines/Goodmans Grundlagenwerk „Gestalttherapie. Zur Praxis der Wiederbelebung des Selbst“ einschließlich Experimenten, wie ich mit mir in Kontakt gehen kann. Dasselbe gilt für die Erfahrungen von Verlassenheit, Seelenschmerz, schwerer Krise, Umbrüchen und Einsamkeit, die Perls als „Impasse“ bezeichnet. Mit Blick auf dieses Konzept des Feststeckens kann von gestalttherapeutischer Seite gegenüber der Radikalen Erlaubnis kritisch angemerkt werden, dass Veränderung in diesem Durchgehen nicht nur körperbezogen geschieht, sondern immer auch im Erleben, Fühlen und auch im kognitiven Einordnen.

Meine Vermutung und Hoffnung

Meine Hoffnung: In der Zukunft werden immer mehr Menschen mit sich und unabhängig von therapeutischer Begleitung durch das Nadelöhr gehen, durch den engsten, extremsten Schmerzpunkt, durch das Gefühl, z.B. eine grenzenlose Einsamkeit nicht aushalten zu können. Sie werden mutig ihre dunklen Gefühle in einer inneren Zuwendung selbst halten. Sie werden durch das Nadelöhr gehen und in der vermeintlich unerträglichen Enge in einer Art innerer Neugeburt Weite, Freiheit, Geistesruhe auffinden und sich selbst im Selbst-Halten als „Liebe“ erfahren. Immer mehr Menschen werden sich um ihre inneren Dunkelheiten kümmern und sie werden dann keinen Krieg mehr führen, im falschen Glauben, dass Menschen oder Situationen in ihrer engeren oder weiteren Umgebung sie retten müssten oder dass diese Menschen von ihnen endlich „richtig“ gemacht werden müssten. Der Weg hinein in ein erfüllendes Leben im Außen führt über den Weg unseres Inneren.

Ich habe mich entschieden, an dieser Umwendung teilzunehmen: Indem ich mich selbst auf diese innere Arbeit einlasse und indem ich im Dienst an der Selbstbeziehung eines anderen Menschen diesen dabei begleite, diese innere Arbeit für sich zu tun.

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