Wenn die Nacht alles verschlingt

Wenn die Nacht alles verschlingt und die Gegenstände um mich in den schwarzen Falten der Tiefe verschwinden, dann sitze ich manchmal auf meinem Bett und schreibe. Manchmal bleibt einem nichts mehr übrig, als zu schreiben. Dort, wo das Leben eigentlich zuende ist, zeigen sich Worte – wie Ströme aus Sonnenlicht, welche sich durch Wolken brechen, geschenkt aus dem nahen Himmel zwischen Erde und Sonne, damit im Wanderer die Kraft gehoben werde, jene, die ihn nach Hause führt.

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