Zum Meer in der Nacht

Wer zum Meer geht in der Nacht, habe Angst. Die Angst ist eine Gewalt, die dich aufbricht für den Einbruch des Wassers in deine gehegte Gedankengrube. Und das schwarze Wasser liebt deine Angst, denn deine Angst lockt dein Staunen hervor und hinter deinem Staunen lächelt das Glück der Freiheit. Auch wenn du es noch nicht weißt, die Angst weiß es: In der Stadt thronen bald Gummibäume, breit wie Hütten, und in den Straßen streunen ungezählte Katzen, die du liebst, und das Meer bleibt hier für immer und wirft dir die Grenze der Freiheit entgegen.

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